Temperaturen
Heiz- und Kühlwassertemperaturen werden anhand von Lasten, Herstellerkennlinien und Taupunktschutz festgelegt.
Planungsgrundlagen
Auslegung beginnt mit Raumlast und aktiver Fläche. Bei rein angenommenen 20 m² und 50 W/m² ergibt sich rechnerisch 1 kW Flächenleistung (eigene Modellbilanz, kein Systemkennwert). Ob das genügt, entscheidet der raumweise Lastabgleich. Herstellerkennlinien, Temperaturen, Hydraulik und Feuchtebegrenzung sind anschließend gemeinsam zu prüfen, nicht durch eine Wohnflächenpauschale zu ersetzen.
Redaktioneller Stand 20.09.2026 · Quelle: Eigene Beispielrechnung Q = A × q, keine Auslegung; Stand 09/2026. Feuchtebegrenzung: Systemlieferant, Planung & Montage ModulDecke 06/2026, S. 5 und 9, Feuchteschutz; Stand 09/2026. · Quellen und Methodik
Heiz- und Kühlwassertemperaturen werden anhand von Lasten, Herstellerkennlinien und Taupunktschutz festgelegt.
Gefährdete Oberflächen und Leitungen müssen oberhalb des maßgeblichen Taupunkts bleiben; Sicherheitsabstand und Abschaltlogik sind projektspezifisch zu planen.
Heizlast, Kühllast, hydraulische Einbindung und Systemfreigaben sind gesondert nachzuweisen.
| Aspekt | Einordnung | Bedingungen | Quelle und Stand |
|---|---|---|---|
| Aktive Fläche im Beispiel | 20 m² angenommen | Reine Modellgröße, ohne Grundriss nicht auf ein Gebäude übertragbar. | Eigene Beispielrechnung Q = A × q, keine Auslegung; Stand 09/2026. Feuchtebegrenzung: Systemlieferant, Planung & Montage ModulDecke 06/2026, S. 5 und 9, Feuchteschutz; Stand 09/2026. |
| Spezifische Leistung im Beispiel | 50 W/m² angenommen | Kein Herstellerwert; tatsächliche Kennlinie benötigt Betriebspunkt und Aufbau. | Eigene Beispielrechnung Q = A × q, keine Auslegung; Stand 09/2026. Feuchtebegrenzung: Systemlieferant, Planung & Montage ModulDecke 06/2026, S. 5 und 9, Feuchteschutz; Stand 09/2026. |
| Rechenergebnis | 1 kW | 20 m² × 50 W/m²; Deckung einer unbekannten Raumlast ist damit nicht bewiesen. | Eigene Beispielrechnung Q = A × q, keine Auslegung; Stand 09/2026. Feuchtebegrenzung: Systemlieferant, Planung & Montage ModulDecke 06/2026, S. 5 und 9, Feuchteschutz; Stand 09/2026. |
| Verbindliche Auslegung | Raumweise Lasten und Kennlinien | Hydraulik, Regelung und bei Kühlung Taupunktschutz ergänzen die Flächenbilanz. | Eigene Beispielrechnung Q = A × q, keine Auslegung; Stand 09/2026. Feuchtebegrenzung: Systemlieferant, Planung & Montage ModulDecke 06/2026, S. 5 und 9, Feuchteschutz; Stand 09/2026. |
Nicht ohne Belegungsplanung. Aussparungen, Leuchten und inaktive Zonen sind abzuziehen oder gesondert zu bewerten.
Quelle: Eigene Beispielrechnung Q = A × q, keine Auslegung; Stand 09/2026. Feuchtebegrenzung: Systemlieferant, Planung & Montage ModulDecke 06/2026, S. 5 und 9, Feuchteschutz; Stand 09/2026.
Nein. Die Rechengrößen sind ausdrücklich frei angenommen und zeigen lediglich die Multiplikation von Fläche und spezifischer Leistung.
Quelle: Eigene Beispielrechnung Q = A × q, keine Auslegung; Stand 09/2026. Feuchtebegrenzung: Systemlieferant, Planung & Montage ModulDecke 06/2026, S. 5 und 9, Feuchteschutz; Stand 09/2026.
Die zugehörigen Wasser- und Raumtemperaturen sowie der Systemaufbau müssen aus der konkreten Herstellerkennlinie hervorgehen.
Quelle: Eigene Beispielrechnung Q = A × q, keine Auslegung; Stand 09/2026. Feuchtebegrenzung: Systemlieferant, Planung & Montage ModulDecke 06/2026, S. 5 und 9, Feuchteschutz; Stand 09/2026.
Nein. Die Lastdeckung ist raumweise zu prüfen; überschüssige Fläche in einem anderen Raum löst nicht automatisch ein lokales Defizit.
Quelle: Eigene Beispielrechnung Q = A × q, keine Auslegung; Stand 09/2026. Feuchtebegrenzung: Systemlieferant, Planung & Montage ModulDecke 06/2026, S. 5 und 9, Feuchteschutz; Stand 09/2026.
Die Regelung muss gefährdete Oberflächen oberhalb des Taupunkts halten. Bei hoher Feuchte kann deshalb weniger Temperaturdifferenz nutzbar sein.
Quelle: Eigene Beispielrechnung Q = A × q, keine Auslegung; Stand 09/2026. Feuchtebegrenzung: Systemlieferant, Planung & Montage ModulDecke 06/2026, S. 5 und 9, Feuchteschutz; Stand 09/2026.
Nein. Volumenströme, Druckverluste und Regelzonen müssen die vorgesehene Wärmeübertragung tatsächlich ermöglichen.
Quelle: Eigene Beispielrechnung Q = A × q, keine Auslegung; Stand 09/2026. Feuchtebegrenzung: Systemlieferant, Planung & Montage ModulDecke 06/2026, S. 5 und 9, Feuchteschutz; Stand 09/2026.