Architektonische Darstellung zum Thema Lüftungskonzept nach DIN 1946-6
Wissen/Artikel

Lüftungskonzept nach DIN 1946-6

Ein Lüftungskonzept prüft den notwendigen Luftaustausch und die Eignung der vorgesehenen Lösung. Es ist keine pauschale Pflicht zu einem bestimmten Gerät. Ein eigenes Bilanzbeispiel verteilt angenommene 120 Kubikmeter Zuluft pro Stunde auf drei Räume mit jeweils 40 Kubikmetern. Diese Aufteilung erläutert die Bilanz, ersetzt aber keine normgerechte Berechnung.

Stand: 20. September 2026 - Redaktion · Quelle: Externe fachliche Grundlage: DIN Media: DIN 1946-6:2019-12, Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen; https://www.dinmedia.de/de/norm/din-1946-6/314483915; Fundstelle: öffentliche Produktbeschreibung „Anwendungsbereich“ und „Wichtige Inhalte der Norm“; Normvolltext nicht eingesehen; abgerufen am 20.09.2026. Verbraucherzentrale: Was müssen Sie für die Planung einer Lüftungsanlage wissen?; https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/was-muessen-sie-fuer-die-planung-einer-lueftungsanlage-wissen-5411; Fundstelle: „Was ist ein Lüftungskonzept und für wen ist es erforderlich?“; nutzerunabhängiger Feuchteschutz; abgerufen am 20.09.2026. Redaktionelle Einordnung: Raumklima360, /wissen/lueftungskonzept-din-1946-6, Abschnitt „Eingaben und Berechnung“ und ergänzende Fachabschnitte; Stand 09/2026. Rechenbeleg separat: eigene Beispielrechnung aus ausdrücklich genannten, hypothetischen Annahmen. Eingaben und Ergebnisse sind nicht durch die externen Quellen verifiziert, keine Normwerte, Herstellerleistung oder Auslegungszusage. Quellen und Methodik

Ein Lüftungskonzept prüft für Wohnungen, ob Feuchteschutz unabhängig von aktivem Fensterlüften gesichert ist und welche lüftungstechnischen Maßnahmen gegebenenfalls erforderlich sind.

Was geprüft und dokumentiert wird

DIN 1946-6 betrifft die Lüftung von Wohnungen und beschreibt unter anderem die Erstellung eines Lüftungskonzepts. Betrachtet wird die Nutzungseinheit, nicht nur ein einzelner Raum. Geometrie, Belegung, Lage, Luftdichtheit und vorhandene Luftwege fließen in den Nachweis ein.

Ein zentrales Ziel ist Lüftung zum Feuchteschutz ohne notwendige aktive Nutzerhandlung. Reicht Infiltration nicht, werden lüftungstechnische Maßnahmen geplant. Das können freie Systeme, Abluftlösungen oder Zu-/Abluftanlagen sein. Welche Lösung passt, entscheidet nicht die Norm allein, sondern die Projektplanung.

Entscheidung in der Praxis

Besonders relevant wird das Thema bei Neubau und bei Sanierungen, die die Gebäudehülle dichter machen, etwa durch Fensterwechsel oder Dachmaßnahmen. Ob im konkreten Fall ein Konzept erforderlich ist, muss anhand der Normkriterien und des Umfangs geprüft werden. Pauschale Aussagen zu jedem einzelnen Fenstertausch sind nicht belastbar.

Ein gutes Dokument nennt Annahmen, Luftvolumenströme, Überströmwege, Außenluftdurchlässe, Betriebsweise und Wartung. Türen brauchen gegebenenfalls definierte Überströmung, Ablufträume passende Nachströmung. Dunstabzug und Feuerstätten werden als eigene Randbedingungen koordiniert. Fensterlüften kann ergänzen, darf aber einen geforderten nutzerunabhängigen Feuchteschutz nicht ersetzen.

So entsteht eine belastbare Planung

Eine seriöse Entscheidung beginnt nicht beim Produkt, sondern beim Raum. Fachleute erfassen Außenklima, Orientierung und Fensterflächen, Sonnenschutz, Bauweise, Luftdichtheit, interne Wärmequellen und Nutzung. Für Kühlaufgaben liefert VDI 2078 in der Ausgabe 2015 ein anerkanntes Verfahren zur Berechnung thermischer Lasten und Raumtemperaturen; sie ersetzt jedoch weder die Ortsaufnahme noch die projektspezifische Auslegung. Erst aus dem zeitlichen Zusammenspiel der Lasten ergibt sich, welche Flächen und Leistungen tatsächlich gebraucht werden.

Danach werden Wärme- oder Kälteerzeuger, Verteilung und Übergabe zusammen betrachtet. Entscheidend sind erreichbare Vorlauftemperaturen, Volumenströme, Druckverluste, Speicher, Pumpen und die Regelstrategie. Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass die vorgesehenen Wassermengen die einzelnen Kreise erreichen. Große Flächen erlauben meist moderate Wassertemperaturen; pauschale Leistungsversprechen bleiben trotzdem ungeeignet, weil Beläge, Rohrabstand, Aufbau und Raumzustand das Ergebnis verändern.

Feuchte, Behaglichkeit und Betrieb

Beim Flächenkühlen ist Feuchteschutz eine Sicherheitsfunktion. Ein Sensor erfasst Temperatur und relative Feuchte; die Regelung berechnet daraus den Taupunkt und hält die Wasser- beziehungsweise Oberflächentemperatur mit projektiertem Abstand darüber. Fensterlüftung an schwülen Tagen kann die Feuchtelast kurzfristig erhöhen. Deshalb gehören Sensorposition, Reaktionsweise bei Grenzwerten und Zusammenspiel mit einer Lüftungsanlage in die Funktionsbeschreibung. Flächenkühlung entzieht überwiegend sensible Wärme und ist keine verlässliche Entfeuchtung.

Behaglichkeit hängt nicht allein von der Lufttemperatur ab. Oberflächentemperaturen, Luftbewegung, Feuchte, Kleidung und Aktivität prägen die Wahrnehmung. Eine Flächenanlage kann die mittlere Strahlungstemperatur günstig beeinflussen und arbeitet ohne den gerichteten Luftstrahl eines Innengeräts. Eine Klimaanlage kann dagegen schneller reagieren und zugleich Feuchte abführen. Die richtige Lösung folgt daher dem Nutzungsziel: Grundtemperierung, schnelle Spitzenlastabfuhr oder eine Kombination aus beiden.

Abnahme und sinnvoller Betrieb

Vor der Übergabe sollten Rohrregister dokumentiert, Kreise bezeichnet, Dichtheit geprüft und Regelparameter festgehalten werden. Die Nutzer benötigen eine verständliche Einweisung: Welche Betriebsart ist aktiv, was geschieht bei hoher Luftfeuchte, wann werden Filter gewechselt und welche Einstellungen darf nur der Fachbetrieb ändern? Ein Sommer-Probelauf zeigt, ob Ventile, Pumpen, Umschaltung und Taupunktabschaltung zusammenarbeiten. Diese Funktionsprüfung ist aussagekräftiger als die isolierte Kontrolle einzelner Bauteile.

Im Alltag hilft eine vorausschauende Betriebsweise. Außenliegender Sonnenschutz begrenzt solare Einträge, bevor Technik sie abführen muss. In kühlen Nachtstunden kann Lüften die Bauteile entladen, sofern Außenluft und Sicherheitslage passen. Sollwerte sollten nicht unnötig tief gewählt werden. Verbrauch und Raumzustand lassen sich über mehrere typische Wetterphasen beobachten; auffällige Feuchte, Geräusche oder häufige Abschaltungen gehören dokumentiert und fachlich geklärt statt durch willkürliche Regleränderungen verdeckt.

Bestand prüfen und Angebote vergleichen

Bei einer Nachrüstung beginnt die Bestandsaufnahme mit Grundrissen, Schnitten und dem zugänglichen Anlagenbestand. Zu klären sind tragfähige beziehungsweise belegbare Flächen, Leitungswege, Brandschutz, Schallschutz, Elektroanschlüsse und Revisionsmöglichkeiten. In Holzbauten verdienen Luftdichtheit und Feuchteschutz an Durchdringungen besondere Aufmerksamkeit. Ein Probeöffnen kann unbekannte Schichten sichtbar machen. Wer diese Punkte vor der Bestellung klärt, reduziert das Risiko, dass ein theoretisch passendes System auf der Baustelle nicht montierbar oder später nicht wartbar ist.

Angebote sollten dieselbe Aufgabenbeschreibung beantworten. Vergleichbar werden sie, wenn aktive Fläche, Aufbau, Auslegungstemperaturen, Regelung, Taupunktschutz, hydraulische Leistungen, Nebenarbeiten, Inbetriebnahme und Dokumentation ausdrücklich benannt sind. Ein niedriger Gerätepreis sagt wenig über die vollständige Anlage aus. Ebenso ist ein hoher Prospektwert ohne Randbedingungen keine belastbare Zusage. Sinnvoll ist eine schriftliche Darstellung, welche Annahmen gelten, welche Leistung geplant wird und wie Abweichungen im Bestand behandelt werden.

Einordnung der Regeln und Zuständigkeiten

Normen, Richtlinien und Förderbedingungen erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Eine technische Norm beschreibt anerkannte Planungs- oder Prüfverfahren, ist aber nicht automatisch ein Gesetz. Fördermerkblätter legen dagegen Voraussetzungen für einen konkreten Zuschuss oder Kredit fest und können geändert werden. Das Gebäudeenergiegesetz bildet einen gesetzlichen Rahmen für energetische Anforderungen. Für das Projekt müssen die jeweils geltenden Fassungen, bauordnungsrechtliche Vorgaben und Herstellerfreigaben geprüft werden; dieser Artikel ersetzt keine Fachplanung oder Rechtsberatung.

Die Verantwortlichkeiten sollten vor Beginn eindeutig sein. Energieeffizienz-Fachleute bearbeiten gegebenenfalls Förder- und Bilanzierungsfragen, Fachplanung dimensioniert das System, das ausführende Unternehmen montiert und nimmt es in Betrieb, und Eigentümer sichern den bestimmungsgemäßen Betrieb. Bei Kälteanlagen kommen Anforderungen an Kältemittel und qualifiziertes Personal hinzu. Schnittstellenprobleme entstehen häufig dann, wenn Wärmeerzeuger, Heizflächen, Lüftung und Gebäudeautomation getrennt beauftragt werden, ohne dass jemand die Gesamtfunktion verbindlich koordiniert.

Für die spätere Nachvollziehbarkeit gehört eine geordnete Projektdokumentation zur Leistung. Sie enthält Planungsannahmen, Schemata, freigegebene Produktunterlagen, Prüfprotokolle, Einstellwerte, Wartungshinweise und Ansprechpartner. Änderungen während der Bauphase werden eingetragen statt nur mündlich abgestimmt. So kann ein anderer Fachbetrieb Jahre später erkennen, wie die Anlage gedacht war, welche Sicherheitsfunktionen vorgesehen sind und welche Bauteile nicht ohne erneute Prüfung verändert werden dürfen.

Quellen und weiterführende Primärinformationen

Stand: 20. September 2026 - Redaktion. Abrufstände sind in den Quellenbezeichnungen angegeben.

Einordnung mit Randbedingungen

Illustrative Luftbilanz: keine Mindestluftmengen nach DIN
AspektWert / EinordnungBedingungen und GrenzenQuelle und Stand
Zuluft gesamt120 m³/hFrei angenommener Betriebspunkt, nicht aus Bewohnerzahl oder Norm abgeleitet.Externe fachliche Grundlage: DIN Media: DIN 1946-6:2019-12, Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen; https://www.dinmedia.de/de/norm/din-1946-6/314483915; Fundstelle: öffentliche Produktbeschreibung „Anwendungsbereich“ und „Wichtige Inhalte der Norm“; Normvolltext nicht eingesehen; abgerufen am 20.09.2026. Verbraucherzentrale: Was müssen Sie für die Planung einer Lüftungsanlage wissen?; https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/was-muessen-sie-fuer-die-planung-einer-lueftungsanlage-wissen-5411; Fundstelle: „Was ist ein Lüftungskonzept und für wen ist es erforderlich?“; nutzerunabhängiger Feuchteschutz; abgerufen am 20.09.2026. Redaktionelle Einordnung: Raumklima360, /wissen/lueftungskonzept-din-1946-6, Abschnitt „Eingaben und Berechnung“ und ergänzende Fachabschnitte; Stand 09/2026. Rechenbeleg separat: eigene Beispielrechnung aus ausdrücklich genannten, hypothetischen Annahmen. Eingaben und Ergebnisse sind nicht durch die externen Quellen verifiziert, keine Normwerte, Herstellerleistung oder Auslegungszusage.
Drei ZulufträumeJe 40 m³/hGleichmäßige Beispielverteilung: 120 ÷ 3; reale Räume können andere Sollwerte benötigen.Externe fachliche Grundlage: DIN Media: DIN 1946-6:2019-12, Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen; https://www.dinmedia.de/de/norm/din-1946-6/314483915; Fundstelle: öffentliche Produktbeschreibung „Anwendungsbereich“ und „Wichtige Inhalte der Norm“; Normvolltext nicht eingesehen; abgerufen am 20.09.2026. Verbraucherzentrale: Was müssen Sie für die Planung einer Lüftungsanlage wissen?; https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/was-muessen-sie-fuer-die-planung-einer-lueftungsanlage-wissen-5411; Fundstelle: „Was ist ein Lüftungskonzept und für wen ist es erforderlich?“; nutzerunabhängiger Feuchteschutz; abgerufen am 20.09.2026. Redaktionelle Einordnung: Raumklima360, /wissen/lueftungskonzept-din-1946-6, Abschnitt „Eingaben und Berechnung“ und ergänzende Fachabschnitte; Stand 09/2026. Rechenbeleg separat: eigene Beispielrechnung aus ausdrücklich genannten, hypothetischen Annahmen. Eingaben und Ergebnisse sind nicht durch die externen Quellen verifiziert, keine Normwerte, Herstellerleistung oder Auslegungszusage.
Abluft gesamt120 m³/hFür diese idealisierte ausgeglichene Bilanz angenommen; Infiltration nicht modelliert.Externe fachliche Grundlage: DIN Media: DIN 1946-6:2019-12, Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen; https://www.dinmedia.de/de/norm/din-1946-6/314483915; Fundstelle: öffentliche Produktbeschreibung „Anwendungsbereich“ und „Wichtige Inhalte der Norm“; Normvolltext nicht eingesehen; abgerufen am 20.09.2026. Verbraucherzentrale: Was müssen Sie für die Planung einer Lüftungsanlage wissen?; https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/was-muessen-sie-fuer-die-planung-einer-lueftungsanlage-wissen-5411; Fundstelle: „Was ist ein Lüftungskonzept und für wen ist es erforderlich?“; nutzerunabhängiger Feuchteschutz; abgerufen am 20.09.2026. Redaktionelle Einordnung: Raumklima360, /wissen/lueftungskonzept-din-1946-6, Abschnitt „Eingaben und Berechnung“ und ergänzende Fachabschnitte; Stand 09/2026. Rechenbeleg separat: eigene Beispielrechnung aus ausdrücklich genannten, hypothetischen Annahmen. Eingaben und Ergebnisse sind nicht durch die externen Quellen verifiziert, keine Normwerte, Herstellerleistung oder Auslegungszusage.
ÜberströmwegeRaumweise nachweisenDie rechnerische Gesamtsumme belegt noch keinen freien Luftweg bei geschlossenen Türen.Externe fachliche Grundlage: DIN Media: DIN 1946-6:2019-12, Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen; https://www.dinmedia.de/de/norm/din-1946-6/314483915; Fundstelle: öffentliche Produktbeschreibung „Anwendungsbereich“ und „Wichtige Inhalte der Norm“; Normvolltext nicht eingesehen; abgerufen am 20.09.2026. Verbraucherzentrale: Was müssen Sie für die Planung einer Lüftungsanlage wissen?; https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/was-muessen-sie-fuer-die-planung-einer-lueftungsanlage-wissen-5411; Fundstelle: „Was ist ein Lüftungskonzept und für wen ist es erforderlich?“; nutzerunabhängiger Feuchteschutz; abgerufen am 20.09.2026. Redaktionelle Einordnung: Raumklima360, /wissen/lueftungskonzept-din-1946-6, Abschnitt „Eingaben und Berechnung“ und ergänzende Fachabschnitte; Stand 09/2026. Rechenbeleg separat: eigene Beispielrechnung aus ausdrücklich genannten, hypothetischen Annahmen. Eingaben und Ergebnisse sind nicht durch die externen Quellen verifiziert, keine Normwerte, Herstellerleistung oder Auslegungszusage.

Häufige Fragen

Ersetzt die Geräteauswahl das Lüftungskonzept?

Nein. Zuerst werden Bedarf und Luftwege bestimmt. Erst danach lässt sich beurteilen, ob ein bestimmtes System das Konzept umsetzen kann.

Quelle: Externe fachliche Grundlage: DIN Media: DIN 1946-6:2019-12, Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen; https://www.dinmedia.de/de/norm/din-1946-6/314483915; Fundstelle: öffentliche Produktbeschreibung „Anwendungsbereich“ und „Wichtige Inhalte der Norm“; Normvolltext nicht eingesehen; abgerufen am 20.09.2026. Verbraucherzentrale: Was müssen Sie für die Planung einer Lüftungsanlage wissen?; https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/was-muessen-sie-fuer-die-planung-einer-lueftungsanlage-wissen-5411; Fundstelle: „Was ist ein Lüftungskonzept und für wen ist es erforderlich?“; nutzerunabhängiger Feuchteschutz; abgerufen am 20.09.2026. Redaktionelle Einordnung: Raumklima360, /wissen/lueftungskonzept-din-1946-6, Abschnitt „Eingaben und Berechnung“ und ergänzende Fachabschnitte; Stand 09/2026. Rechenbeleg separat: eigene Beispielrechnung aus ausdrücklich genannten, hypothetischen Annahmen. Eingaben und Ergebnisse sind nicht durch die externen Quellen verifiziert, keine Normwerte, Herstellerleistung oder Auslegungszusage. · Stand: 20. September 2026 - Redaktion

Warum reicht regelmäßiges Fensteröffnen als Feuchteschutz nicht immer?

Ein nutzerunabhängiges Schutzziel kann nicht ohne Weiteres auf dauerhaftes manuelles Öffnen gestützt werden. Die Fachplanung muss die konkrete Lösung bewerten.

Quelle: Externe fachliche Grundlage: DIN Media: DIN 1946-6:2019-12, Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen; https://www.dinmedia.de/de/norm/din-1946-6/314483915; Fundstelle: öffentliche Produktbeschreibung „Anwendungsbereich“ und „Wichtige Inhalte der Norm“; Normvolltext nicht eingesehen; abgerufen am 20.09.2026. Verbraucherzentrale: Was müssen Sie für die Planung einer Lüftungsanlage wissen?; https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/was-muessen-sie-fuer-die-planung-einer-lueftungsanlage-wissen-5411; Fundstelle: „Was ist ein Lüftungskonzept und für wen ist es erforderlich?“; nutzerunabhängiger Feuchteschutz; abgerufen am 20.09.2026. Redaktionelle Einordnung: Raumklima360, /wissen/lueftungskonzept-din-1946-6, Abschnitt „Eingaben und Berechnung“ und ergänzende Fachabschnitte; Stand 09/2026. Rechenbeleg separat: eigene Beispielrechnung aus ausdrücklich genannten, hypothetischen Annahmen. Eingaben und Ergebnisse sind nicht durch die externen Quellen verifiziert, keine Normwerte, Herstellerleistung oder Auslegungszusage. · Stand: 20. September 2026 - Redaktion

Was ändert ein Fenstertausch an der Planung?

Eine dichtere Hülle verändert den unkontrollierten Luftaustausch. Deshalb sollte der Eingriff eine Prüfung des vorhandenen Lüftungskonzepts auslösen.

Quelle: Externe fachliche Grundlage: DIN Media: DIN 1946-6:2019-12, Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen; https://www.dinmedia.de/de/norm/din-1946-6/314483915; Fundstelle: öffentliche Produktbeschreibung „Anwendungsbereich“ und „Wichtige Inhalte der Norm“; Normvolltext nicht eingesehen; abgerufen am 20.09.2026. Verbraucherzentrale: Was müssen Sie für die Planung einer Lüftungsanlage wissen?; https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/was-muessen-sie-fuer-die-planung-einer-lueftungsanlage-wissen-5411; Fundstelle: „Was ist ein Lüftungskonzept und für wen ist es erforderlich?“; nutzerunabhängiger Feuchteschutz; abgerufen am 20.09.2026. Redaktionelle Einordnung: Raumklima360, /wissen/lueftungskonzept-din-1946-6, Abschnitt „Eingaben und Berechnung“ und ergänzende Fachabschnitte; Stand 09/2026. Rechenbeleg separat: eigene Beispielrechnung aus ausdrücklich genannten, hypothetischen Annahmen. Eingaben und Ergebnisse sind nicht durch die externen Quellen verifiziert, keine Normwerte, Herstellerleistung oder Auslegungszusage. · Stand: 20. September 2026 - Redaktion

Warum müssen Innentüren berücksichtigt werden?

Luft muss zwischen Zu- und Abluftbereichen gelangen können. Geschlossene Türen können ungeplante Engstellen bilden, auch wenn die Geräteleistung rechnerisch genügt.

Quelle: Externe fachliche Grundlage: DIN Media: DIN 1946-6:2019-12, Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen; https://www.dinmedia.de/de/norm/din-1946-6/314483915; Fundstelle: öffentliche Produktbeschreibung „Anwendungsbereich“ und „Wichtige Inhalte der Norm“; Normvolltext nicht eingesehen; abgerufen am 20.09.2026. Verbraucherzentrale: Was müssen Sie für die Planung einer Lüftungsanlage wissen?; https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/was-muessen-sie-fuer-die-planung-einer-lueftungsanlage-wissen-5411; Fundstelle: „Was ist ein Lüftungskonzept und für wen ist es erforderlich?“; nutzerunabhängiger Feuchteschutz; abgerufen am 20.09.2026. Redaktionelle Einordnung: Raumklima360, /wissen/lueftungskonzept-din-1946-6, Abschnitt „Eingaben und Berechnung“ und ergänzende Fachabschnitte; Stand 09/2026. Rechenbeleg separat: eigene Beispielrechnung aus ausdrücklich genannten, hypothetischen Annahmen. Eingaben und Ergebnisse sind nicht durch die externen Quellen verifiziert, keine Normwerte, Herstellerleistung oder Auslegungszusage. · Stand: 20. September 2026 - Redaktion

Sind die Beispielwerte im Artikel DIN-Vorgaben?

Nein. Die Zahlen veranschaulichen ausschließlich eine Mengenbilanz. Normative Anforderungen sind anhand der aktuellen, für das Projekt maßgeblichen Ausgabe zu bestimmen.

Quelle: Externe fachliche Grundlage: DIN Media: DIN 1946-6:2019-12, Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen; https://www.dinmedia.de/de/norm/din-1946-6/314483915; Fundstelle: öffentliche Produktbeschreibung „Anwendungsbereich“ und „Wichtige Inhalte der Norm“; Normvolltext nicht eingesehen; abgerufen am 20.09.2026. Verbraucherzentrale: Was müssen Sie für die Planung einer Lüftungsanlage wissen?; https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/was-muessen-sie-fuer-die-planung-einer-lueftungsanlage-wissen-5411; Fundstelle: „Was ist ein Lüftungskonzept und für wen ist es erforderlich?“; nutzerunabhängiger Feuchteschutz; abgerufen am 20.09.2026. Redaktionelle Einordnung: Raumklima360, /wissen/lueftungskonzept-din-1946-6, Abschnitt „Eingaben und Berechnung“ und ergänzende Fachabschnitte; Stand 09/2026. Rechenbeleg separat: eigene Beispielrechnung aus ausdrücklich genannten, hypothetischen Annahmen. Eingaben und Ergebnisse sind nicht durch die externen Quellen verifiziert, keine Normwerte, Herstellerleistung oder Auslegungszusage. · Stand: 20. September 2026 - Redaktion

Welche Ergebnisse sollten Bauherren erhalten?

Eine nachvollziehbare Beurteilung des Lüftungsbedarfs, die gewählte Lösung und dokumentierte Luftwege beziehungsweise Auslegungswerte. Umfang und Nachweise sind mit der Fachplanung zu vereinbaren.

Quelle: Externe fachliche Grundlage: DIN Media: DIN 1946-6:2019-12, Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen; https://www.dinmedia.de/de/norm/din-1946-6/314483915; Fundstelle: öffentliche Produktbeschreibung „Anwendungsbereich“ und „Wichtige Inhalte der Norm“; Normvolltext nicht eingesehen; abgerufen am 20.09.2026. Verbraucherzentrale: Was müssen Sie für die Planung einer Lüftungsanlage wissen?; https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/was-muessen-sie-fuer-die-planung-einer-lueftungsanlage-wissen-5411; Fundstelle: „Was ist ein Lüftungskonzept und für wen ist es erforderlich?“; nutzerunabhängiger Feuchteschutz; abgerufen am 20.09.2026. Redaktionelle Einordnung: Raumklima360, /wissen/lueftungskonzept-din-1946-6, Abschnitt „Eingaben und Berechnung“ und ergänzende Fachabschnitte; Stand 09/2026. Rechenbeleg separat: eigene Beispielrechnung aus ausdrücklich genannten, hypothetischen Annahmen. Eingaben und Ergebnisse sind nicht durch die externen Quellen verifiziert, keine Normwerte, Herstellerleistung oder Auslegungszusage. · Stand: 20. September 2026 - Redaktion

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Artikel-Information

Autor: Redaktion Raumklima360
Stand: 20. September 2026 - Redaktion
Redaktionell aufbereitet

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